Solar GI

Diagnostiklösung für manometrische routineuntersuchungen in der speiseröhre

Solar GI

- Überblick

Konventionelle Manometrie im Magendarmtrakt

Solar GI ist ein konventionelles Manometriesystem mit allen Tools aus der GI-Diagnostik zur Durchführung von Manometrie-Untersuchungen. Das Plug-and-Play-Design bietet unvergleichliche Flexibilität bei der Konfiguration eines Systems für jeden speziellen diagnostischen Bedarf.

Darüber hinaus kann Solar GI-System für die antroduodenale Manometrie, die Sphinkter-Oddi-Manometrie, die Kolonmanometrie, die anorektale Manometrie und für Biofeedback-Basisuntersuchungen verwendet werden.

Es eignet sich auch zur Messung des Ruhedrucks, des Kneifdrucks, des Drucks beim Husten und beim Drücken und zur Bestimmung der funktionalen Länge des Analkanals, der rektalen Sensitivität, des Hemmreflexes und der rektalen Kapazität und Compliance.

Solar GI ist für ein zukünftiges Upgrade auf ein vollständiges System für hochauflösende Manometrie ausgelegt.


Manche LABORIE-Produkte sind unter Umständen in bestimmten Regionen nicht erhältlich.

Bitte kontaktieren Sie den für Sie zuständigen LABORIE-Vertriebsmitarbeiter vor Ort, um mehr über die bei Ihnen erhältlichen Produkte zu erfahren.

013-01

+ Vorteile

Merkmale und Funktionen:

  • System für die konventionelle Manometrie, das für ein zukünftiges Upgrade auf ein System für hochauflösende Manometrie ausgelegt ist.
  • Plug-and-Play-System zur Messung von bis zu 60 Kanälen.
  • Komplette Messung und Analyse von Motilitätsstörungen im Gastrointestinaltrakt (GI-Trakt).
  • Schneller und einfacher Zugriff auf umfangreiche Patientendaten.
  • Individualisierte Ergebnisse, Berichte und standardisierte Briefe.
  • Die Solar GI-Software ist in mehr als 15 Sprachen erhältlich.

Optionen:

  • Sphinkter-Oddi-Manometrie
  • Antroduodenale (Dünndarm-) Manometrie
  • Kolonmanometrie
  • Anorektal (3D-VVP)
  • Upgrade auf hochauflösende Anwendungen für die Ösophagusmanometrie, antroduodenale Manometrie, Kolonmanometrie und anorektale Manometrie.
  • Synchronisierte Videomanometrie (Schluckstudien und Defäkographie).

Optimierter Arbeitsablauf:

  • EMR/KIS-Konnektivität
  • DICOM PACS – für Zeitersparnis und Papierfreiheit bei Routineverfahren.
  • Netzwerkfähig (mehrere Systeme in einem Netzwerk)

+ Spezifkationen

Verfahrenstyp: Ösophaguskörper-Manometrie, LES-Manometrie

Kanäle: 12 Druckkanäle, Schluck- und Atmungskanal (optional), EMG-Kanal (optional), einfaches Upgrade auf 24 Druckkanäle HRM/HRIM/HRAM

Software: Umfangreiche Patientendatenbank, bis zu 9 Untersuchungsprotokolle, benutzerkonfigurierbare Berichte (MMS Reporter), mehrere Sprachen

Stromversorgung: 110 oder 220 V

Kompatibilität: Katheter vom Air-Charged-Typ, luft- oder flüssigkeitsgefüllte Katheter

Empfohlenes Betriebssystem: Windows 7 (Professional Edition 32 oder 64 Bit) oder Windows 8 (Pro 64 Bit)

Empfohlener Monitor: 17-Zoll-Farbmonitor

Optionen: Anorektale Manometrie, hochauflösende anorektale Manometrie (HRAM), 360 Grad Tube-View für LES und HRAM, UES-Manometrie, Sphinkter-Oddi-Manometrie, AD/Dünndarm-Manometrie, Kolon-Manometrie, Neuro, EMG, Hochgeschwindigkeits-EMG, EGG (nicht in den USA), Biofeedback, Netzwerk, KIS, Video GI, Katheter-Zugsystem (Puller) (kabellos oder mit Kabelverbindungen)

+ Klinische informationen

 

Ösophagus-Manometrie

Die Untersuchung der GI-Motilität umfasst die Beurteilung der Reaktion der Muskeln im Ösophaguskörper beim Schlucken und die Entspannung des unteren Ösophagussphinkters (LES). Die Ösophagus-Manometrie zielt in erster Linie darauf ab, eine Funktionsstörung der Ösophagus-Motilität zu diagnostizieren.

Normalerweise kontrahieren die Muskeln in einer geordneten Abfolge von oben nach unten (Peristaltik), um den geschluckten Bolus in den Magen zu transportieren.

Die Ösophagus-Manometrie lässt sich in drei Komponenten unterteilen:

  • Manometrie des oberen Ösophagus-Sphinkters (Upper Esophageal Sphincter, UES)
  • Ösophaguskörper-Manometrie
    Manometrie des unteren Ösophagus-Sphinkters (Lower Esophageal Sphincter, LES)
  • Die Ergänzung der UES-Manometrie durch hochauflösende Videodarstellungen liefert HNO-Fachärzten aussagekräftige Ergebnisse bei Schluckuntersuchungen.

Manometrie des oberen Ösophagus-Sphinkters

Die Beurteilung des UES kann am Schluss der Ösophagus-Manometrie oder separat durchgeführt werden. Der UES hat einen hohen Ruhedruck und entspannt sich während eines Schluckvorgangs. Der Entspannungs- und Ruhedruck des UES kann mit einem luftgefüllten Druckkatheter bestimmt werden.

Ösophaguskörper-Manometrie

Bei der Ösophaguskörper-Manometrie werden die Drücke in der Speiseröhre selbst gemessen. Es können die peristaltischen Kontraktionen nach dem Schlucken von Flüssigkeit und die Koordination mit der Entspannung des LES untersucht werden.

Manometrie des unteren Ösophagus-Sphinkters

Der untere Ösophagus-Sphinkter (LES) besteht aus Glattmuskeln, die normalerweise kontrahiert sind, um den Verschluss aufrecht zu erhalten. Beim Schlucken öffnet sich der LES und entspannt sich. Zur Untersuchung des LES wird ein Druckkatheter vom Magen durch den LES in die Speiseröhre gezogen.

Die LES-Untersuchung wird in erster Linie zur Durchführung der Technik mit schnellem Rückzug (Rapid Pull-Through) durchgeführt, bei welcher der Katheter mit gleichbleibender Geschwindigkeit mithilfe einer Zugvorrichtung aus dem Magen in die Speiseröhre gezogen wird. Bei radialer Messung von 4 oder mehr Kanälen kann anhand der erhaltenen Daten ein dreidimensionales Bild des LES erstellt werden.

LABORIE verfügt über ein komplettes Angebot an Spezialkathetern zur Durchführung von Manometrie-Untersuchungen.

Clinical Info Diagram-Urology & GI- Anorectal Manometry

Anorektale Manometrie

Die anorektale Manometrie ist ein diagnostischer Test zur Beurteilung von Patienten mit Symptomen wie Obstipation, Stuhlinkontinenz und Schmerzen im Beckenbereich bzw. in der anorektalen Region.

Messungen der Ruhedrücke und der von den Analsphinktern (IAS/EAS) ausgeübten Drücke sowie die Aufzeichnung des wahrgenommenen Volumens im Rektum sind hilfreich, um die Ursache von Stuhlinkontinenz zu bestimmen, wenn die Vermutung besteht, dass die Nerven oder Muskeln im Anus durch eine Operation oder Erkrankung geschädigt wurden, oder wenn Diabetes mellitus zu einer verminderten Sensorik im Rektum geführt haben könnte.

Es ist ein besonderes Anliegen von LABORIE, Patienten mit gastrointestinalen Erkrankungen durch innovative Diagnostik- und Behandlungsoptionen Freiheit und Würde zu geben. Wir arbeiten mit führenden klinischen Wissenschaftlern und Hochschulen vor Ort zusammen, um das neueste Wissen in die Produktentwicklung einfließen zu lassen und unsere Produkte mit modernster Technik auszustatten, ohne dabei die praktischen Gesichtspunkte einer typischen GI-Klinik außer Acht zu lassen.


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