GASTROGENIUS

Tischgerät zur kombinierten messung des methan-, wasserstoff- und sauerstoffgehalts in der ausatemluft

GASTROGENIUS

- Überblick

Gastrogenius ist ein tragbares Tischgerät zur Messung des Wasserstoff- (H2), Methan- (CH4) und Sauerstoffgehalts (O2). Es kann in der medizinischen Diagnostik zur Diagnose von Störungen im Magen-Darm-Trakt, beispielsweise von Malabsorption der Nahrung, Zuckerunverträglichkeiten und Dünndarmfehlbesiedlung (DDFB), verwendet werden.

Wasserstoff- und Methanatemtests mit dem Gastrogenius ermöglichen die Diagnose von Patienten, die Methan, Wasserstoff oder eine Kombination dieser beiden Gase bilden.

Die Echtzeit-Anzeige der endtidalen Sauerstoffkonzentration und benutzerfreundliche Patientenhinweise tragen zum Erhalt genauer Proben bei. Zur Steigerung der Genauigkeit der Ergebnisse führt der Gastrogenius außerdem eine automatische O2-Korrektur durch.


Manche LABORIE-Produkte sind unter Umständen in bestimmten Regionen nicht erhältlich.

Bitte kontaktieren Sie den für Sie zuständigen LABORIE-Vertriebsmitarbeiter vor Ort, um mehr über die bei Ihnen erhältlichen Produkte zu erfahren.

+ Vorteile

  • Kombinierte Wasserstoff- und Methanmessung im Atem
  • Sofortige Ergebnisse
  • Möglichkeit zur Testung mehrerer Patienten auf einmal
  • Visuelle Hilfe, damit Patienten ihren endtidalen Atem erreichen
  • Wahl zwischen direkten Mundstücken, Atembeuteln und Gesichtsmasken
  • Optionale Atembeutel zur Probennahme außerhalb der Praxis
  • Genauere Ergebnisse durch automatische O2-Korrektur
  • Einfache Speicherung und Analyse von Daten und das Drucken von Berichten mit der HYDROCHART-Software
  • Zeitersparnis durch schnelles 30-minütiges Aufwärmen und einfache monatliche Kalibrierung

+ Spezifkationen

Verfahrenstyp: Wasserstoff- und Methanmessung im Atem

Konzentrationsbereich: (CH4): 0-200 ppm (H2): 0-200 ppm (O2): 14-23 %

Stromversorgung: 230 V/100 V, 50 Hz-60 Hz, 0,5-1,0 A
Sicherung: T 3.15 AH
Aufwärmzeit: 30 Minuten
Kalibrierungshäufigkeit: Alle 4 Wochen

Display: Touchscreen mit Vollfarbanzeige
Messprinzip: Elektrochemischer Sensor (O2 & H2); Infrarot (CH4)

Genauigkeit:
Auflösung CH4: 1 ppm
Genauigkeit CH4: ± 10 % des Messwerts
Wiederholbarkeit CH4: <5 % Differenz bei aufeinanderfolgenden Messungen

Auflösung H2: 1 ppm
Genauigkeit H2: ± 10 % des Messwerts
Wiederholbarkeit H2: <5 % Differenz bei aufeinanderfolgenden Messungen

Auflösung O2: 0,1 %
Genauigkeit O2: ± 2,5 % des Messwerts
Wiederholbarkeit O2: <5 % Differenz bei aufeinanderfolgenden Messungen

Kohlenmonoxid-Kreuzsensitivität (nur H2): <1 %

Temperaturbereich
Während des Betriebs: 15–35 °C
Während der Lagerung: 0–40 °C

Druckbereich
Während des Betriebs: 900-1100 mbar
Während der Lagerung: 800-1200 mbar

Feuchtigkeitsbereich
Während des Betriebs: 30–75 % nicht kondensierend
Während der Lagerung: 15–90 % nicht kondensierend

Betriebsdauer des Sensors
CH4: 5 Jahre
H2: 2 Jahre
O2: 2 Jahre

Abmessungen: Ca. 474 x 310 x 167 mm
Gewicht: Ca. 8 kg
Konstruktion des Monitors: Gehäuse: Aluminium

Klassifikation:

ME-Gerät der Klasse I: (extern betrieben)
Anwendungsteil vom Typ BF
Sterilisationsmethode (nicht für die Sterilisation geeignet)
Nicht für die Verwendung in einer sauerstoffreichen Umgebung geeignet
Für die ununterbrochene Anwendung bestimmt
Reaktionszeit: ≤ 45 Sekunden

Gewährleistung
Gastrogenius ohne Sensoren: 2 Jahre
CH4-, H2- und O2-Sensoren: 1 Jahr

+ Klinische informationen

Wasserstoff- und Methanmessung im Atem

Die Wasserstoffmessung im Atem (HBT) ist eine nicht invasive, empfindliche Methode zur Erkennung von gastrointestinalen Erkrankungen. Bei der Wasserstoffmessung im Atem macht man sich die Fähigkeit der Darmbakterien zur Verdauung von Zuckern und zur Bildung von Wasserstoff zunutze, der dann ins Blut aufgenommen wird und in der Ausatemluft gemessen werden kann. Die Tests können zur Erkennung von Störungen im Magen-Darm-Trakt verwendet werden, beispielsweise von Malabsorption der Nahrung, Zuckerunverträglichkeiten und Dünndarmfehlbesiedlung (DDFB).

Manche Patienten bilden keinen Wasserstoff, sodass eine Diagnose rein auf der Grundlage eines Wasserstoffatemtests nicht möglich wäre. Mithilfe von Wasserstoff- und Methanatemtests kann bei Patienten, die zwar keinen Wasserstoff, aber Methan oder eine Kombination dieser beiden Gase bilden, eine Fehldiagnose verhindert werden.


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