Barrierefreiheit

Barrierefreiheit

ERKLÄRUNG ZUR KUNDENDIENSTPOLITIK

Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen

Unser Unternehmen ist bestrebt, allen Kunden, einschließlich Menschen mit Behinderungen, gegenüber Spitzenleistungen zu erbringen. Daher werden wir angemessene Anstrengungen unternehmen um sicherzustellen, dass unsere Richtlinien, Vorgehensweisen und Verfahren mit den Kernprinzipien Unabhängigkeit, Würde, Integration und Chancengleichheit in Einklang stehen. Um dieses Engagement konsequent durchzusetzen, verspricht LABORIE:

  • Sorge zu tragen, dass unsere Mitarbeiter geschult und mit verschiedenen Hilfsmitteln vertraut sind, die von Kunden mit Behinderungen beim Zugriff auf unsere Waren oder Dienstleistungen verwendet werden können.
  • Mit Menschen mit Behinderungen auf eine Weise zu kommunizieren, die ihrer Behinderung Rechnung trägt.
  • Menschen mit Behinderungen und ihre Assistenztiere willkommen zu heißen. Assistenztiere sind in den öffentlich zugänglichen Bereichen unserer Räumlichkeiten erlaubt.
  • Einer Person mit einer Behinderung die Begleitung durch eine Assistenzperson in unseren Räumlichkeiten zu erlauben.
  • Kunden im Falle einer geplanten oder unerwarteten Störung von Dienstleistungen oder Einrichtungen für Kunden mit Behinderungen unverzüglich zu benachrichtigen. Diese deutlich sichtbare Bekanntmachung enthält Informationen über den Grund der Störung, ihre voraussichtliche Dauer und eine Beschreibung alternativer Einrichtungen oder Dienstleistungen, falls verfügbar. Die Bekanntmachung wird im Eingang der Einrichtung angebracht.
  • Alle Mitarbeiter von LABORIE zu schulen und die Mitarbeiter darüber zu informieren, wenn Änderungen an dieser Richtlinie vorgenommen werden.

ZUGÄNGLICHKEITSPLAN UND RICHTLINIEN

Der Zugänglichkeitsplan 2014 – 2021 beschreibt die Richtlinien und Maßnahmen, die LABORIE MEDICAL TECHNOLOGIES ULC zur Verbesserung der Möglichkeiten für Menschen mit Behinderungen ergreifen wird.

 

TEIL I: VORBEMERKUNGEN UND VERPFLICHTUNGSERKLÄRUNG

Im Jahr 2005 erließ die Regierung von Ontario das Gesetz für Barrierefreiheit für behinderte Bewohner der Provinz Ontario in Kanada (Accessibility for Ontarians with Disabilities Act, „AODA“). Es ist das Ziel der Regierung von Ontario, die Provinz bis 2025 barrierefrei zu machen. Die integrierten Verordnungen für Standards für Barrierefreiheit (Integrated Accessibility Standards Regulations, „IASR“) gemäß dem AODA verlangen, dass LABORIE Medical Technologies („LABORIE“) einen mehrjährigen Zugänglichkeitsplan erstellt, umsetzt, pflegt und dokumentiert, in dem die Strategie von LABORIE zur Verhinderung und Beseitigung von Barrieren für Menschen mit Behinderungen dargelegt ist, um die Verpflichtungen des Unternehmens im Rahmen der IASR zu erfüllen.

Verpflichtungserklärung:

LABORIE verpflichtet sich, alle Menschen so zu behandeln, dass sie ihre Würde und Unabhängigkeit bewahren können. Wir glauben an Integration und Chancengleichheit. Wir setzen uns dafür ein, die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zeitnah zu erfüllen, indem wir Barrieren für die Zugänglichkeit verhindern und entfernen und Anforderungen an die Barrierefreiheit im Rahmen des Gesetzes für Barrierefreiheit für behinderte Bewohner der Provinz Ontario (Accessibility for Ontarians with Disabilities Act) erfüllen.

Gemäß dem AODA wird Laborie:

  • Sorge zu tragen, dass unsere Mitarbeiter geschult und mit verschiedenen Hilfsmitteln vertraut sind, die von Kunden mit Behinderungen beim Zugriff auf unsere Waren oder Dienstleistungen verwendet werden können.
  • Mit Menschen mit Behinderungen auf eine Weise zu kommunizieren, die ihrer Behinderung Rechnung trägt.
    Menschen mit Behinderungen und ihre Assistenztiere willkommen zu heißen. Assistenztiere sind in den öffentlich zugänglichen Bereichen unserer Räumlichkeiten erlaubt.
  • Einer Person mit einer Behinderung die Begleitung durch eine Assistenzperson in unseren Räumlichkeiten zu erlauben.
    Kunden im Falle einer geplanten oder unerwarteten Störung von Dienstleistungen oder Einrichtungen für Kunden mit Behinderungen unverzüglich zu benachrichtigen. Die deutlich sichtbare Bekanntmachung enthält Informationen über den Grund der Störung, ihre voraussichtliche Dauer und eine Beschreibung alternativer Einrichtungen oder Dienstleistungen, falls verfügbar. Die Bekanntmachung wird im Eingang der Einrichtung angebracht.
  • Alle Mitarbeiter von LABORIE zu schulen und die Mitarbeiter darüber zu informieren, wenn Änderungen an dieser Richtlinie vorgenommen werden.
  • Den Plan auf unserer Website (www.laborie.ca) veröffentlichen.
    Diesen Plan auf Anfrage in einem zugänglichen Format zur Verfügung stellen.
  • Den Plan mindestens einmal alle fünf Jahre zu prüfen und zu aktualisieren.

TEIL II: STANDARDS FÜR BARRIEREFREIHEIT FÜR DEN KUNDENDIENST

Verpflichtung:

Seit 2013 erfüllt LABORIE die Verordnung für barrierefreien Kundendienst (Accessible Customer Service Regulation) gemäß AODA und wird die Verordnung weiterhin einhalten, bis alle erforderlichen Verpflichtungen erfüllt sind.

LABORIE ist bestrebt, allen Kunden gegenüber, einschließlich Menschen mit Behinderungen, Spitzenleistungen zu erbringen, und wird seine Funktionen in einer Weise ausführen, die eine barrierefreie Kundendiensterfahrung ermöglicht.

LABORIE verpflichtet sich, alle Menschen so zu behandeln, dass sie ihre Würde und Unabhängigkeit bewahren können. Wir setzen uns dafür ein, die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zeitnah zu erfüllen, indem wir Barrieren für die Zugänglichkeit verhindern und entfernen und Anforderungen an die Barrierefreiheit im Rahmen des AODA erfüllen.

Getroffene Maßnahmen:

  • Es ist dafür gesorgt, dass alle Mitarbeiter, die im Namen von LABORIE mit der Öffentlichkeit zu tun haben, und alle, die an der Entwicklung und Genehmigung von Kundendienstrichtlinien, -praktiken und -verfahren beteiligt sind, entsprechend geschult sind, um mit allen Kunden, einschließlich mit Personen mit Behinderungen, zu kommunizieren und ihnen gegenüber den bestmöglichen Kundendienst zu leisten.
  • Es ist dafür gesorgt, dass unsere Mitarbeiter geschult und mit verschiedenen Hilfsmitteln vertraut sind, die von Kunden mit Behinderungen beim Zugriff auf Waren oder Dienstleistungen von LABORIE verwendet werden können.
  • Es ist dafür gesorgt, dass Zugänglichkeitsschulungen nachverfolgt und aufgezeichnet werden.
  • Es ist dafür gesorgt, dass den Anforderungen von Kunden, die von einem Assistenzhund oder einer Assistenzperson begleitet werden, entsprochen wird.
  • Rückmeldungen von Personen mit Behinderungen über zahlreiche Kommunikationskanäle werden begrüßt.

 

TEIL III: INTEGRIERTE VERORDNUNGEN FÜR STANDARDS FÜR BARRIEREFREIHEIT (INTEGRATED ACCESSIBILITY STANDARDS REGULATIONS, IASR)

Zugängliche Notfallhinweise

LABORIE ist bestrebt, seinen Kunden auf Anfrage öffentlich zugängliche Notfallinformationen barrierefrei zur Verfügung zu stellen. Wir werden außerdem Mitarbeitern mit Behinderungen individuelle Notfallinformationen zur Verfügung stellen.

LABORIE implementierte die folgenden Maßnahmen:

  • Alle Mitarbeiter wurden gebeten, eventuelle Behinderungen und spezielle Anforderungen oder Anpassungen anzugeben, damit wir mit einem angemessenen individuellen Notfallplan reagieren können.
  • Auf Anfrage werden die Personalabteilung und der unmittelbare Vorgesetzte mit der Person, die ein entsprechendes Entgegenkommen benötigt, zusammenarbeiten, um so schnell wie möglich individuelle Notfallinformationen für den Arbeitsplatz bereitzustellen.
  • Alle LABORIE-Mitarbeiter in Ontario werden während des Onboarding-Prozesses auf die Verfügbarkeit von individuellen Notfall-Evakuierungsplänen aufmerksam gemacht.
  • Bei Bedarf unterstützt LABORIE behinderte Mitarbeiter mit vorheriger Zustimmung des Mitarbeiters bei der Evakuierung des Arbeitsplatzes im Notfall. Diese Hilfepläne werden in individualisierten Notfallplänen für diese Mitarbeiter festgelegt.
  • Gemäß den geltenden Bestimmungen der IASR überprüft und bewertet LABORIE fortlaufend und regelmäßig allgemeine Notfallmaßnahmen für den Arbeitsplatz und Notfallpläne, um sicherzustellen, dass etwaige Probleme mit der Barrierefreiheit behoben werden.

Schulungen

LABORIE bietet Schulungen für Mitarbeiter, Freiwillige und andere Mitglieder des Personals über die Gesetzeslage in Ontario zum Thema Barrierefreiheit und zum Menschenrechtskodex in Bezug auf Menschen mit Behinderungen an.

LABORIE hat die folgenden Schritte in Bezug auf Barrierefreiheitsgesetze und erforderliche Schulungen unternommen:

  • Alle Mitarbeiter, Zeitarbeiter und Freiwilligen haben eine Schulung absolviert;
  • Manager, Führungskräfte, Direktoren haben eine Schulung absolviert;
  • Alle neuen Mitarbeiter, die nach dem 1. Januar 2015 eingestellt wurden, wurden im Rahmen von Online-Schulungen zu Barrierefreiheitsvorschriften geschult;
  • Es werden Aufzeichnungen der durchgeführten Schulungen zur Verfügung gestellt, einschließlich der Termine sowie die Anzahl der geschulten Mitarbeiter.

Informationen und Kommunikationen

LABORIE verpflichtet sich, die Kommunikationsanforderungen von Menschen mit Behinderungen zu erfüllen. LABORIE wird neue Barrierefreiheitsanforderungen gemäß dem Informations- und Kommunikationsstandard berücksichtigen, um sicherzustellen, dass seine Informations- und Kommunikationssysteme und -plattformen zugänglich sind und in zugänglichen Formaten bereitgestellt werden, die den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen gerecht werden. LABORIE wird sich mit Menschen mit Behinderungen beraten, um deren Informations- und Kommunikationsanforderungen zu ermitteln.

LABORIE hat die folgenden Schritte unternommen, um die Unternehmenswebsite und deren Inhalt an WCAG 2.0 Stufe A anzupassen:

  • Bereitstellung angemessener Ressourcen, um sicherzustellen, dass die Website Laborie.ca, ihr Inhalt und alle Anwendungen dem Level A entsprechen.
  • Sicherstellung, dass wir die Änderungen der Industriestandards bei der Einhaltung der Website-Compliance stets berücksichtigen und Änderungen umsetzen, wenn dies machbar und notwendig ist.

I. Rückmeldungen:

LABORIE ergreift die folgenden Schritte, um sicherzustellen, dass vorhandene Rückmeldungsprozesse für Menschen mit Behinderungen auf Anfrage zugänglich sind:

  • Es ist sichergestellt, dass alle unsere Kunden die verschiedenen Plattformen kennen, auf denen LABORIE Rückmeldungen akzeptiert, z. B.:
    • Persönlich in unserer Niederlassung
    • Per Post mit Anschrift an:
    • Tony Viscomi
    • LABORIE Canada Inc.
    • 6415 Northwest Drive, Unit 10
    • Mississauga, ON L4V 1X1
    • Tel.: 905.612.1170
    • Fax: 905.612.9731
    • www.laborie.com
    • E-Mail: tviscomi@laborie.com
  • Es ist sichergestellt, dass unser Rückmeldungsprozess den Pflichten gemäß der IASR entspricht.
  • Es ist sichergestellt, dass unsere Website Laborie.ca öffentlich zugängliche Inhalte enthält, in denen unsere Einhaltung des AODA und die Möglichkeiten zur Einreichung von Rückmeldungen beschrieben sind.
  • Es ist sichergestellt, dass unser Rückmeldungsprozess auf Anfrage in einer Weise zur Verfügung gestellt wird, die der spezifischen Behinderung des Kunden Rechnung trägt.

LABORIE wird die folgenden Schritte unternehmen, um sicherzustellen, dass alle öffentlich zugänglichen Informationen auf Anfrage bis zum 1. Januar 2021 zugänglich gemacht werden:

  • Bereitstellung angemessener Ressourcen, um sicherzustellen, dass die Website Laborie.ca, ihr Inhalt und alle Anwendungen dem Level AA entsprechen.

Beschäftigung

Gültigkeitsdatum: 1. Januar 2016

Verpflichtung:

LABORIE setzt sich für faire und zugängliche Beschäftigungspraktiken in allen Bereichen der Beschäftigung ein. Dazu gehört die Bereitstellung von Barrierefreiheit in allen Phasen des Einstellungszyklus, um sicherzustellen, dass Barrieren bei der Bereitstellung des Arbeitsplatzes und zum Wiedereinstieg ins Berufsleben beseitigt werden und die Unternehmensrichtlinien in Bezug auf Vorkehrungen für Barrierefreiheit und Wiedereinstieg soweit erforderlich eingehalten werden. LABORIE verpflichtet sich auch, die Zugänglichkeitsanforderungen und die Arbeitsplatzpläne seiner Mitarbeiter zu berücksichtigen, um Leistungsmanagement, Karriereentwicklung und -förderung sowie Personalumschichtungen zu ermöglichen.

I. Mitarbeiteranwerbung:

LABORIE wird die folgenden Schritte unternehmen, um die Öffentlichkeit und die Mitarbeiter darüber zu informieren, dass LABORIE bei Bedarf Menschen mit Behinderungen während des Anwerbungs- und Bewertungsprozesses und bei der Einstellung von Mitarbeitern berücksichtigen wird:

  • Ausschreibungen und die Rubrik Stellenangebote auf der Website von Laborie sind vom Wortlaut her so formuliert, dass Bewerber (interne/externe) auf die Berücksichtigung des AODA aufmerksam gemacht werden.
  • Es wird sichergestellt, dass der Personalverantwortliche oder der Einstellungsmanager den Bewerber vor einem formellen Vorstellungsgespräch konsultiert, um eventuelle Anforderungen in Bezug auf Vorkehrungen für Barrierefreiheit zu ermitteln. Bei der Planung von Vorstellungsgesprächen werden alle Bewerber gefragt, ob für die Teilnahme am Bewerbungs-/Interviewprozess Vorkehrungen zur Barrierefreiheit zu treffen sind.  LABORIE wird alle angemessenen Anstrengungen unternehmen, allen maßgeblichen Bitten zu entsprechen.
  • Wenn einem erfolgreichen Bewerber eine Stelle angeboten wird, wird dieser über die LABORIE-Richtlinien für Vorkehrungen für Mitarbeiter mit Behinderungen informiert. Dies kann mündlich, persönlich, per E-Mail oder in einem Angebotsschreiben erfolgen.

II. Pläne für individualisierte Vorkehrungen/Wiedereinstieg

LABORIE unternimmt die folgenden Schritte, um ein Verfahren zur Erarbeitung von individuellen Unterkunftsplänen und Wiedereinstiegsrichtlinien für Arbeitnehmer, die aufgrund einer Behinderung abwesend waren, zu entwickeln und umzusetzen:

  • Erstellung einer Anwesenheitsrichtlinie, in der die Verpflichtungen von Arbeitnehmern und des Unternehmens in Bezug auf Fehlzeiten (aufgrund von Krankheit/Behinderung oder aus anderen Gründen) am Arbeitsplatz beschrieben sind;
  • Sicherstellung, dass geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um die Privatsphäre der persönlichen Informationen über Mitarbeiter zu schützen;
  • Unsere Mitarbeiter werden über unsere Prozesse und Verfahren für das Fähigkeitsmanagement informiert und darauf aufmerksam gemacht, sowie darauf, dass wir die Pflichten von Personen, die vorübergehend oder anderweitig krank und/oder behindert werden, entsprechend abwandeln.
  • Der Prozess zum Wiedereinstieg in die Arbeit wird auf der Basis aller Compliance-Anforderungen aktualisiert und dokumentiert.

III. Leistungsmanagement, Karriereentwicklung und Neueinsatz

Gemäß dem IASR wird Laborie:

  • Bestehende Richtlinien, Verfahren und Praktiken prüfen, beurteilen und gegebenenfalls ändern, um die Einhaltung des IASR zu gewährleisten.
  • Die Zugänglichkeitsbedürfnisse von Mitarbeitern mit Behinderungen und gegebenenfalls die Pläne für die individuellen Vorkehrungen für sie bei der Leistungsbeurteilung, dem Management der Karriereentwicklung und des beruflichen Aufstiegs, oder wenn eine Umschulung erforderlich ist, berücksichtigen.
  • Die Zugänglichkeitsbedürfnisse von Mitarbeitern mit Behinderungen berücksichtigen, wenn Mitarbeitern mit Behinderungen Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung und Beförderung angeboten werden.
  • Sicherstellen, dass alle zukünftig geplanten Schulungen und Materialien unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit entwickelt werden.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen über diesen Zugänglichkeitsplan erhalten Sie von Magdalena Gorkiewicz unter:

  • Telefonnummer: +905 612 1170
  • E-Mail: mgorkiewicz@laborie.com

Zugängliche Formate dieses Dokuments sind auf Anfrage kostenlos erhältlich.